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Antitranspiranten
Bei der Behandlung des übermäßigen Schwitzens haben
die Aluminiumsalze einen festen Platz. Lokal auf die Haut aufgetragen,
sollen die Drüsenausführungsgänge durch Pfropfbildung
verschlossen werden und wirken antimikrobiell.
Die Substanz soll in der Regel jeden 2. bis 3. Tag durchgeführt
werden, später wöchentlich. Bei starken Schwitzen ist
anfangs eine tägliche Anwendung sinnvoll. Der Wirkstoff wird
nicht so schnell wieder "herausgeschwitzt" wenn man die
Aluminium-Verbindung nachts vor dem Schlafengehen aufträgt.
An Händen und Füßen ist es meistens nicht sehr effektiv,
da die Substanz nicht lange auf der Haut haftet. Aluminium-Chlorid
ist in vielen handelsüblichen Deos, aber in sehr schwacher
Konzentration enthalten, scheinen aber in einer Konzentration von
rund 20 Prozent in Ethylalkohol am wirksamsten zu sein.
Aluminiumchlorid - Hexahydrat kann hässliche Flecken in Textilien
verursachen und die Struktur mancher Textilien schädigen. Die
hartnäckigen Verfärbungen lassen sich beim Waschen, auch
bei Vorbehandlungen mit Fleckenmittel, nicht entfernen.
In der Praxis ist von diesen "Chemischen Keulen" wegen
zu starker Hautirritationen, schmerzhaft starkem Brennen auf der
Haut und Unwirksamkeit abzuraten. Manche Patienten müssen die
Behandlung wegen zu starker Hautirritationen und Entzündungen
der Schweißkanäle abbrechen.
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