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Stromtherapie (Ionophroese)
Diese Methode wurde 1952 in den USA erfunden, um den übermäßigen
Schweiß der Hände oder der Füße zu behandeln.
Bei diesem Verfahren, werden die zu behandelnden Hautareale in ein
Salzbad getaucht. Über Elektroden wird ein schwacher Gleichstrom
über 15-20 Minuten zugeführt. Die Methode kommt für
Patienten in Frage, die speziell an Händen und Füßen
betroffen sind. Sie eignet sich aber kaum für die Behandlung
der Achselhöhlen. Die Behandlung ist sehr zeitaufwendig, da
eine Anwendung alleine nicht ausreicht. Sie muss anfangs täglich,
später etwa ein- bis zweimal wöchentlich wiederholt werden.
Die regelmäßige Anwendung (ein Mal pro Woche) ist wichtig,
denn ein dauerhafter Anti-Schweiß-Effekt ist leider nicht
zu erzielen.
Die Wirkdauer beträgt nach Absetzen max. 4 Wochen. Die Nebenwirkungen
reichen von Kribbeln bis starken Hautreizungen. Bei Schwangeren
Frauen, Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Patienten mit
Herzschrittmacher, Patienten mit Spiralen oder operativ implantierten
Metall sollte die Behandlung nicht durchgeführt werden. Die
Wirkungsweise dieser Behandlung ist nicht eindeutig geklärt.
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