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Medikamente
Die schweißhemmende Wirkung von Medikamenten ist meist nicht
sehr effektiv und wird von einer Reihe unangenehmer Nebenwirkungen
wie z.B. Müdigkeit, Mundtrockenheit, Pupillenerweiterung, Konzentrationsschwäche,
Blasen- und Mastdarmstörungen begleitet.
Allgemeine Informationen zu Medikamenten
In den Regalen der Supermärkte und Drogerieketten stehen immer
mehr Produkte, die wie ein Medikament aussehen. Rechtlich sind diese
Produkte aber als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Dazu
gehören unter anderem auch Vitamintabletten. Zu beachten ist
bei diesen angebotenen Präparaten, dass keine strengen Zulassungsvorschriften,
wie für ein Arzneimittel gelten. Daher sollte man keine Medikamente
ohne Wissen oder Rat des Arztes einnehmen. Präparate die verschreibungspflichtig
sind sollten generell nur eingenommen werden, wenn diese von einem
Arzt verschrieben werden.
Verfallsdatum
Die Haltbarkeit von Medikamenten ist unterschiedlich. Das Verfallsdatum
ist meist auf der Verpackung vermerkt. Durch Haltbarkeitsversuche
der Arzneimittelhersteller wird das Verfallsdatum festgelegt. Nach
Ablauf des Verfallsdatums sollten Arzneimittel grundsätzlich
nicht mehr angewendet werden.
Aufbewahrungshinweise
Arzneimittel können durch verschiedene Faktoren wie bspw. zu
hohe Temperatur, in ihrer Haltbarkeit beeinträchtigt sein.
Beipackzettel
Grundsätzlich sollte man bei der Einnahme eines Arzneimittels
die Packungsbeilage aufmerksam durchlesen und die Anweisungen des
Apothekers oder Arztes befolgen. Der Beipackzettel ist leider häufig
mit Fachbegriffen überladen, die ein "normaler Mensch"
meist nur mit einem medizinischen Wörterbuch versteht. Viele
Menschen nehmen Medikamente aus diesem Grund falsch oder gar nicht
ein. Man sollte sich deshalb nicht scheuen einen Arzt oder Apotheker
aufzusuchen und nachfragen, damit es nicht zu einem Fehlgebrauch
kommt.
Nebenwirkungen
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Die im Beipackzettel
genannten Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten.
Die Hersteller sind verpflichtet, auch seltene unerwünschte
Begleiterscheinungen anzugeben. Sind ernsthafte Nebenwirkungen zu
erwarten, muss der Arzt oder Apotheker darauf hinweisen. Treten
Nebenwirkungen auf, ist das Anlass, die Behandlung zu überprüfen.
Patient und Arzt sollten gemeinsam überlegen ob die Nebenwirkungen
akzeptabel sind oder ob ein anderes Medikament sinnvoller wäre.
Auf die Dosis kommt es an
Besonders sorgfältig sollte die Dosieranleitung gelesen werden.
Wenn die eingenommene Menge des Wirkstoffs zu hoch ist, kann das
unseren Körper übermäßig belasten, sogar vergiften.
Auch bei einer Überdosierung rezeptfreier Arzneimittel wie
beispielsweise Vitaminpräparaten sollte man vorsichtig sein.
Die Hinweise zur Häufigkeit der Einnahme sollten eingehalten
werden, sowie die Einnahmepausen. Falls der Arzt eine besondere
Einnahmedosis verordnet, sollte man sich nicht scheuen nachzufragen.
Wechselwirkungen
So genannte Wechselwirkungen können auftreten, wenn verschiedene
Medikamente aber auch rezeptfreie Präparate gleichzeitig eingenommen
werden. Die Wirkung der Medikamente kann verstärkt, abgeschwächt
oder als völlig unvorhersehbare Wirkung auftreten. Auch bei
diversen Lebensmitteln und Alkohol sind Wechselwirkungen möglich.
Ein Medikament, das die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt,
ist auf dem Beipackzettel entsprechend gekennzeichnet.
Gegenanzeigen
Bestimmte Medikamente helfen zwar gegen die Beschwerden, dürfen
aber bei bspw. Darmträgheit nicht eingenommen werden. Deshalb
ist es wichtig den Rat eines Arztes hinzuzuziehen.
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