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Tipps zur Behandlung
Bei geringer Ausprägung der Beschwerden verschaffen manche
Rezepturen leichte Linderung und ein gesteigertes persönliches
Wohlbefinden.
Körperliche Hygiene
Um Gerüche und Geruchsbildende Bakterien schon im Vorfeld zu
verringern, sollten die Haare unter den Achseln entfernen werden.
Der Schweiß bleibt nicht so lange haften, die Haut lässt
sich besser reinigen und einer bakteriellen Besiedlung wird entgegengewirkt.
Nach der Rasur bzw. Entfernung der Achselhaare, sollte für
mindestens zwölf Stunden kein Deo aufgetragen werden. Verwenden
Sie auf jeden Fall ein mildes Deo und gehen Sie sparsam damit um.
Achten Sie bei der Körperreinigung darauf, synthetische Waschmittel
und keine Seifen zu verwenden. Trocknen Sie sich nach dem Duschen
und Baden sorgfältig ab. Gerade die Füße und Zehenzwischenräume
sind besonders anfällig für Pilze und Bakterien. So können
bei nicht ausreichender Individualhygiene, Pilzbefall und Hauterkrankungen
auftreten.
Kleidung
Tragen Sie möglichst wenig bis keine synthetischen Textilien
(Kunstfaser) direkt auf der Haut. Bevorzugen Sie atmungsaktive,
luftige Kleidungsstücke aus Naturfasern. Leinen, Baumwolle
und Viskose sind atmungsaktiver als Kunstfasern, weil diese in der
Lage sind, den Schweiß gut aufzufangen.
Geben Sie luftdurchlässigen Schuhen (Lederschuhe, Ledersohle)
den Vortritt. Turnschuhe und die meisten synthetischen Materialien
verhindern die Verdunstung des Schweißes und rufen einen zusätzlichen
Wärmeeffekt hervor, die die Schweißproduktion verstärkt
anregt. Verwenden Sie, wenn möglich, keine Gummischuhe oder
Gummihandschuhe.
Ernährung
Grundsätzlich gilt, dass man mindestens 2 - 3 Liter am Tag
trinken sollte, um den Wasser- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
Schwitzt man durch hohe Temperaturen oder durch körperliche
Anstrengung mehr, sollte man die Menge an Flüssigkeitszufuhr
entsprechend erhöhen. Zu wenig trinken kann zu Schwindelgefühl
und Verdickung des Blutes führen, aber auch die Thrombosegefahr
kann steigen.
Am besten eignen sich Getränke mit möglichst wenigen
Kalorien. Mineralwasser, reich an Mineralstoffen wie Natrium, Kalium
und Magnesium eignen sich ebenso gut, wie verdünnte Frucht
und Gemüsesäfte. Ungezuckerte Kräuter- oder Früchtetees
sind zu empfehlen. Meiden Sie ein zuviel an Kaffee, heißen
Tee und Alkohol. Nehmen Sie keine zu kalorienreichen und eiweißreichen
Mahlzeiten ein. Bestehendes Übergewicht sollte möglichst
abgebaut, ein normales Körpergewicht erreicht und gehalten
werden. Weniger scharfe Gewürze und Salz verwenden. Verwenden
Sie möglichst viel Apfelessig.
Stressabbau
Gegen Stress kann man nicht vorbeugen, sollte aber nach Möglichkeit
vermieden oder abgebaut werden. Wenn im Stress der schweißauslösende
Faktor besteht, kann das Erlernen von Entspannungstechniken, Meditationsübungen
oder Besuche diverser Stressbewältigungsseminare möglicherweise
hilfreich sein und zu einem ausgeglichenen Gemüt verhelfen.
Progressive Muskelentspannung eignet sich zur Einleitung zum Autogenen
Training und durch entspannte Atmungsübungen wird ein positiver
Einfluss auf das vegetative Nervensystem ausgeübt.
Tomatenbad
Ein uraltes Rezept ist das Tomatenbad, das die Schweißproduktion
hemmen soll. Rühren Sie 3 Liter Tomatensaft in das warme Wasser
und baden Sie 15 Minuten darin.
Apfelessig
Apfelessig reguliert den pH-Wert der Haut, wirkt gegen Schweißgeruch,
regt den Stoffwechsel und die Ausleitung der Stoffwechselschlacken
an. 2 Teelöffel Apfelessig in einem Glas Wasser regelmäßig
eingenommen, aktiviert den Stoffwechsel. Er besitzt eine kühlende
und beruhigende Wirkung und führt zu einer Verbesserung des
Allgemeinbefindens. Waschen Sie 1 - 2 Mal in der Woche den ganzen
Körper, besonders die Stellen in den Achselhöhlen mit
einer Mischung aus 1 Liter Wasser und 1/2 Liter Apfelessig ab. Bei
Vollbädern 1 Tasse Apfelessig ins Badewasser mischen. Bei Schweißfüßen
helfen tägliche Fußbäder mit Essig, Salbei und Zinnkraut.
Walnussbaumblätter
Die Blätter des Walnussbaums wirken durch Gerbstoffe in den
Blättern schweißhemmend. Geeignet für Umschläge
oder Fußbäder ist ein Sud aus einer Tasse Wasser und
zwei bis drei Teelöffeln getrockneter Walnussblätter.
Fenchel
Man kann sie zerbeißen und anschließend hinunterschlucken.
Sie vermitteln einen guten Körper- und Mundgeruch, angenehme
Durchblutung, gesunden und frischen Teint und gute Verdauung.
Eichenrindenextrakt
Ein Bad mit Eichenrindenextrakt wirkt regulierend und Eichenrinden-Fußbäder
lindern Juckreiz. Durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen wirkt Eichenrindenextrakt
adstringierend (zusammenziehend) und entzündungshemmend.
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